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Dokumentationen & Kommentare

 

Willst du Gesundbleiben oder Gesund werden, beherzige die folgenden f√ľnf Grunds√§tze f√ľr ein gl√ľckliches und gesundes Leben:

 

I. Deine Nahrung sei so nat√ľrlich wie m√∂glich.

Nat√ľrlich hei√üt, so wie sie der Sch√∂pfer geschaffen hat (roh, ungemischt, frisch). Je weiter du dich davon entfernst, desto mehr setzt du dich der Gefahr aus, krank zu werden oder zu bleiben. Nat√ľrlich hei√üt aber auch, dass wir die Nahrung essen, wann Sie uns die Natur anbietet. Frisches Obst gibt es im Winter in unseren Breitengraden nicht (au√üer Apfel), aber daf√ľr N√ľsse, Samen Gem√ľse, Getreide und auch Trockenobst, im Fr√ľhjahr bringt die Natur die Kr√§uter hervor und im Sommer und Herbst Obst und Gem√ľse. Wer st√§ndig viel Obst ist, leidet meist im Winter unter K√§ltegef√ľhle, Vitamein-D-Mangel und ist auch untergewichtig. Obst k√ľhlt, deshalb w√§chst es im Sommer, bzw. in warmen Gegenden.

Bei Obstgenuss ist zu beachten:

1. Obst muss v√∂llig reif sein, unreif gepfl√ľcktes Obst hat zu viel S√§ure, die √ľber die Niere ausgeschieden werden muss. Das kann die Niere √ľberfordern und die S√§ure bleibt im K√∂rper und verursacht haupts√§chlich Probleme mit Kochen und Z√§hnen. Das Problem ist, dass Obst fast immer unreif gepfl√ľckt wird; nur Bananen und Avocados haben keine S√§ure.

2. Wenn wir gern Obst essen, sollte unser Verdauungstrakt in Ordnung ein, d. h. er sollte durch Fasten und entsprechende Kost gereinigt sein.

3. Bei Obstgenuss gilt es um so mehr, nicht zu viel zu essen. Diese energiereiche Nahrung schlägt ins Gegenteil um, wenn davon zu viel gegessen wird. Das zu viel ist aber sehr individuell und hängt auch von der Konstitution und der Lebensweise des betreffenden Menschen ab.

 

II. Diese vitalstoffreiche (rohe) Nahrung wird dir nur dann zum Besten gereichen, wenn du sie gr√ľndlich kaust, gut einspeichelst und nicht zu oft (maximal dreimal t√§glich, besser nur zweimal) und wenig isst!!! Dieses langsame, genussvolle essen in froher und heiterer Stimmung erm√∂glicht es dir erst, wenig zu essen, mehr zu verwerten und ges√§ttigter zu sein als bei noch soviel vitalstoffreicher Nahrung und Nahrungserg√§nzungsmitteln, die hastig hinuntergeschlungen werden.

 

III . Sorge t√§glich f√ľr ausreichende Bewegung an der Sonne und frischer Luft.

Atme tief ein und aus, vor allem auch beim Essen. Du verwertest die Nahrung durch den Sauerstoff besser und bist durch die Konzentration auf den Atem nicht mit anderen Gedanken beschäftigt.

 

IV. Pflege eine positive, bejahende Geisteshaltung. Die Art deiner Gedanken und Gef√ľhle beeinflussen deinen K√∂rper wie deinen Geist. Freude, Dankbarkeit und Liebe bauen auf, Hass, Kritiksucht und Zorn rei√üen nieder.

 

V. Nur Wenige werden alle vier Punkte zu 100% erf√ľllen k√∂nnen, strebe aber danach. Vor allem wenn du krank bist, solltest du die Punkte zwei und vier besonders beachten.

 

 

Geben wir die Hälfte dessen -

was wir krank uns machend, essen, 

denen, die am Hunger krank. 

K√∂nnten wir und sie genesen 

und uns in frohen Stunden 

gegenseitig sagen Dank.

 

 

 

 

 

 

Das Vitamin-D-Problem und seine Lösung

 

 

In den Wintermonaten ist wieder der Vitamin-D-Mangel ein Thema. Wie k√∂nnen wir uns bei veganer Lebensweise mit gen√ľgend Vitamin-D versorgen?

Es gibt gen√ľgend vegan lebende Menschen, die die Wintermonate in den sonnenarmen L√§ndern verbringen (n√∂rdliche Hemisph√§re) und ohne zus√§tzlich Vitamin D als Nahrungserg√§nzung aufzunehmen, trotzdem kein Vitamin-D Mangel haben, obwohl es nur wenig Vitamin-D-haltige pflanzliche Nahrung gibt: Pilze (Austern-, Stein-, Shiitakepilze und Pfifferlinge - vor allem wenn sie sonnengetrocknet sind!), Avocado und in geringen Mengen gekeimte Sonnenblumenkerne und gekeimte Hanfsamen.

Dazu muss man wissen, dass sich im Fett- und Knochengewebe eine Vorstufe vom Vitamin-D - Ergosterol - einlagert, dass schon durch geringe Sonneneinstrahlung stufenweise zum Vitamin-D umgewandelt werden kann. Die Bildung von Ergosterol kann jedoch erschwert werden. Unter anderem verhindert Obsts√§ure, dass sich Hautfett bildet, in der dieses Ergosterol gespeichert werden kann. Nicht umsonst sind starke Obstesser meist sehr d√ľnn. Daher sollte in unseren Breitengraden Gem√ľse, N√ľsse, Samen und eventuell Getreide die Hauptnahrung bilden. Wichtig ist das vor allem im Herbst und Winter, damit sich Ergosterol bereits vor dem Winter im Fettgewebe einlagern kann, um dann im Winter zur Bildung von Vitamin D zur Verf√ľgung zu stehen. Der bei nicht wenigen Obstrohk√∂stlern auff√§llige Zahnverfall, geht h√§ufig mit einem Vitamin-D-Mangel einher. Frischobstverzehr sollte sich haupts√§chlich auf den Sommer und Anfang Herbst beschr√§nken; im Winter kann dann Trockenobst in Ma√üen gegessen werden, im Fr√ľhjahr mehr Wildkr√§uter.

Au√üerdem gilt, dass Vitamin D nur ein Faktor ist, der notwendig ist, um gesundes Knochenwachstum zu gew√§hrleisten. Es m√ľssen, ehe der Faktor D wirksam werden kann, auch alle anderen Vitalstoffe ausreichend vorhanden sein, wie z. B. das Wachstumsvitamin A, bzw. die Vorstufe das Provitamin A, das das Wachstum der Knochen mit bedingt, sowie die Haut gesund erh√§lt und ihr erm√∂glicht, gen√ľgend Vitamin D aufzunehmen. Neben Kalzium ist auch Phosphor, Silizium und viele andere Vitalstoffe notwendig, diesen ganzen Prozess einer gesunden Knochenbildung zu erm√∂glichen.

Auch eine schwache oder kranke Niere kann zum Vitamin D-Mangel beitragen, da sie ein entscheidender Faktor bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Vitamin D ist. Z. B. muss die Niere neben Salz, das der Körper nur in geringen Mengen aufnehmen kann, Harnsäure, Stoffwechselgifte und auch Obstsäure aus unreifen oder saurem Obst umwandeln und ausscheiden. Diese Aufgaben wird von der Niere vorrangig bewältigt, sodass dadurch eventuell andere Aufgaben - wie die hormonelle Umwandlung von Sonnenlicht in Vitamin D - vernachlässigt wird.

Um es kurz zu sagen: das Vitamin-D-Problem verbunden mit gesunden Knochen ist nicht isoliert zu betrachten. Viele K√∂rperfunktionen spielen eine Rolle. Ein gesunder K√∂rper wird kaum einen Mangel an Vitamin D bekommen. Um einen gesunden Knochenaufbau zu gew√§hrleisten, geh√∂rt neben einer einfachen nat√ľrlichen Ern√§hrung (siehe oben), viel B e w e g u n g an Sonne und Luft das ganze Jahr √ľber. Wichtig ist es, sich m√∂glichst wenig bekleidet zu bewegen (Gartenarbeit, Spiel, Laufen usw.) und nicht all zulange in der Sonne zu liegen.