Unsere Philosophie

 

 

Ihr habt ja Getreide und Obst an den Zweigen und die saftigen Trauben am Weinstocke, habt wohlschmeckende Kräuter. Nicht mit Mord und blutiger Hand bereitet die Mahlzeiten.

 

 

Pythagoras

 

 

Dieser Satz von Pythagoras gilt heute mehr denn je.

Hier die ethische Forderung nach unblutiger Mahlzeit und heute als Realität die tierquälerische Massentierhaltung mit „Überschussproduktion“, die sich aus der nicht artgerechten Tierhaltung ergibt, da viele Tiere schon elendig zugrunde gehen, bevor sie geschlachtet werden können. Entsorgt werden Sie dann teils als „Gammelfleisch“. Gibt es noch eine Steigerung an solch unmenschlichem Handeln gegenüber unseren Tierbrüdern.

Aber wie Pythagoras auch sagte: „Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück“: Die Zivilisationskrankheiten und Epidemien nehmen trotz enormer Anstrengungen der medizinischen Wissenschaft ständig zu (z. B. Krebserkrankungen, Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen werden nicht weniger, sondern der Prozentanteil an Erkrankungen wächst ständig), Mord und Totschlag, Krieg und Folter sind an der Tagesordnung.

Wann werden die Menschen verstehen, dass „du sollst nicht töten“ auch für die Tiere als unsere Mitgeschwister im Haushalt Gottes gilt?!

 

Jesus Christus im Essener-Evangelium:

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten! Ich aber sage euch tötet weder Mensch noch Tier, ja noch nicht einmal die Nahrung, die euer Mund aufnimmt. Denn Leben kommt nur von Leben und vom Tod kommt immer nur Tod. Darum, wenn ihr lebendige Nahrung esst, wird sie euch beleben“.

Schauen wir die Auswirkungen der steigenden Fleischernährung an, dann sehen wir wichtige Faktoren, die der Menschheit heute schwer zu schaffen machen:

- die Medizin kann trotz Milliarden von Geldern die schwersten Krankheiten nicht heilen, geschweige denn stoppen (Krebs, Diabetes usw.)

- der Treibhauseffekt durch Rinderhaltung entspricht inzwischen dem des Verkehrs,

- die Wasserverschmutzung durch Überdüngung mit Gülle,

- die Wasserverschwendung durch die Erzeugung von Fleisch,

- die Nahrungsknappheit für viele Menschen auf unserem Planeten. Neben einer ungerechten Verteilung wird über die Verwendung von Nahrungsmittel zur Erzeugung von Fleisch ungeheure Mengen Nahrung verschwendet. Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigen wir bis zum 10fachen an Getreide und andere Pflanzen. Auf einem ha Land können 500kg pflanzliches Eiweiß erzeugt werden, aber nur 50kg Fleisch. Um unseren Fleischkonsum aufrechtzuerhalten nehmen wir den ärmeren Menschen die Nahrung weg und „töten“ so gleich zweimal: das Tier und den Menschen, den wir verhungern lassen, um unser Schnitzel essen zu können, Denn dazu benötigen wir die Anbaugebiete meist armer Länder, um unsere Schweine, Rinder usw. mit Soja und Getreide mästen zu können, wofür wir in unserem eigenen Land nicht genügend Ackerfläche zur Verfügung haben. .

- Kriege um Rohstoffe und Land,

- Flüchtlingselend, durch Armut, Hunger und Krieg bedingt,

Eine einfache, natürliche pflanzliche Ernährung würde die meisten dieser Probleme beseitigen helfen oder mindestens stark abschwächen. Und das Tierleid, dass zum Himmel schreit, würde beendet werden. Gibt es heute noch einen vernünftigen Grund Fleisch zu essen, außer es schmeckt einem noch bei all den Fleischskandalen?

Dr. Hindede ordnete als Landesoberhaupt von Dänemark im 1. Weltkrieg aufgrund der Blockade das Schlachten von 4/5 der Schweine und 1/3 der Kühe an. Fast das gesamte Getreide konnte so der Ernährung des Menschen dienen. Obwohl das Land nur über Nahrungsmittel verfügte, die für ein Drittel seines Volkes reichten, ernährte es nicht nur alle gut, sondern es blieb der Sperre zum Trotz noch Nahrung übrig, die es nach Schweden ausführte. Eine weitere Begleiterscheinung der Umstellung der Ernährung auf pflanzlicher Basis war , dass Herz-Kreislaufkrankheiten, Krebs, Diabetes usw. stark zurückgingen.

 

Ich glaube, solange man Tiere tötet und quält, wird man Menschen töten und quälen - solange wird es Kriege geben - denn das Töten will geübt sein im kleinen, innerlich wie äußerlich“. E. Kupfer-Kobewitz

 

Fleisch ist das Unsittlichste aller Nahrungsmittel, weil Kerker, Qualen, Marter und Tod für Milliarden fühlender beseelter Wesen mit seiner Gewinnung verbunden sind“. H. Th. K. Rall.

 

Vegetarismus heißt nicht Askese, sondern ist reine beglückende Lebensfreude.

Durch das Abhandenkommen der Gesundheit suchen viele Ersatz in Sucht- und Genussmitteln.

Wir sind auf dem Weg, unter der Geißel der Zivilisation eine Gesellschaft von Schwächlingen und Kranken zu werden. Wir müssen wieder erlernen, die Nahrung so zu nehmen, wie die Natur sie uns reicht“. Dr. med. Kirstine Nolfi, die sich selbst durch Rohkost von Krebs geheilt hat.

Ich bin zu dem Resultat gekommen, dass Sonne, Licht, Luft, Bewegung und eine einfache natürliche Nahrung ebenso, wie sie die Gesunderhaltung dienen, so auch die besten Mittel zum Gesundwerden des Kranken sind“. Dr. med M. Hindede (siehe auch sein Ernährungsexperiment mit Dänemark).

Die pflanzliche Rohkost ist in ihrer Wirkung auf Magen und Eingeweide des Menschen dem Besen zu vergleichen, welcher beim Kehren Staub aufwirbelt. Darum wirft man den Besen doch nicht weg, kehrt vielmehr ruhig weiter, bis die Stube rein ist (unser Verdauungstrakt/Darm)“. Pastor Emanuel Felke

Unter der Überschrift „Sie leben von Luft und Liebe“ wurde 1970 von den in Neuguinea lebenden Ureinwohnern berichtet, die sich relativ einseitig hauptsächlich von Süßkartoffeln, etwas Wurzelgemüse, Getreide, Grünpflanzen und Bananen ernährten. Fleisch gab es selten zu Festen. Der Eiweißanteil in der Nahrung betrug ca. 23g je Tag und Person.

E.H.A. Hipsley und sein Forscherteam staunten darüber. Sie kamen nach langen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass diese Menschen die Fähigkeit haben müssten, durch entsprechende Bakterien in den Eingeweiden Stickstoff aus der Luft in Eiweiß zu verwandeln. Diese Menschen waren gesund und von kräftigem Körperbau.

Fast alle Untersuchungen an Menschen, die alt wurden und Volksgruppen mit hohem Alter und guter Gesundheit, ergab eines gemeinsam: Sie aßen alle wenig im Vergleich zu uns: nur ca. 1500 Kalorien nahem sie im Durchschnitt zu sich! Und Ihre Nahrung bestand überwiegend aus Pflanzen.

 

 

Es gibt einen schönen und erhabenen Traum, den Traum eines Erfolges, an dem alle Lebewesen teilhaben. Und dieser Traum beruht auf der Ehrfurcht vor dem Leben, einem Leben in Einklang mit den Gesetzen der Schöpfung, in dem unsere Umwelt respektiert und behütet wird, in dem unsere natürlichen Ressourcen weise eingesetzt statt ausgebeutet werden. Es ist die Sehnsucht nach einer wahrhaft gesunden Gesellschaft, die in Weisheit und Mitgefühl ein harmonisches Ökosystem verwaltet. Und wenige wissen, welch entscheidende Rolle unsere Ernährungsgewohnheiten dabei spielen. J. Robbins

 

 


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